Meldesystem EventMail

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Das Meldesystem EventMail dient zur Übermittlung von Prozeßmeldungen an Personen (z.B. Servicepersonal) mittels E-Mail. Typische Einsatzfälle sind z.B. Anlagen, die ständig oder zeitweise ohne Beaufsichtigung sind, bei denen aber wichtige Prozeßmeldungen (z.B. Störungen) eine Benachrichtigung erfordern. Nützlich ist u.U. auch eine Benachrichtigung über wichtige Ereignisse bei Anlagen im Probebetrieb bzw. während einer Inbetriebnahmephase. Auch die rechtzeitige Information über die durchzuführende Wartung eines Aggregates (z.B. auf Basis einer Betriebsstundenauswertung) kann zu einem stabileren Betrieb einer Anlage beitragen. Werden bei einer Benachrichtigung weitere Informationen über den Zustand der Anlage benötigt, können hierzu Platzhalter für die betreffenden Prozesswerte in die E-Mail eingefügt werden.
Bei Bedarf kann auch eine Datei, die z.B. ein Betriebsprotokoll enthält, als E-Mail-Anhang versendet werden.

Da durch die Mobilfunkprovider auch E-Mailadressen für den SMS-Empfang auf Mobilfunkempfängern ermöglicht werden, kann die betreffende Nachricht auch mobil empfangen werden. Der Versand von E-Mails ist dadurch flexibler als Meldungen auf Fax, Cityruf oder Pager aber auch kostengünstiger als SMS-Versand per GSM- bzw. Festnetzmodem.

OPC-Prozesskopplung

Eine Besonderheit besteht für die Kopplung an den Automatisierungsprozess: Diese erfolgt durch Einsatz der OPC-Technologie (OLE for Process Control) und ermöglicht somit die Ankopplung an verschiedene Prozessleit- und Automatisierungssysteme. Es wird deshalb keine direkte Datenkopplung zu einem bestimmten Automatisierungssystem verwendet. EventMail fungiert hierbei als OPC-Client. OPC-Server der Spezifikation Data Access 1.0 und 2.0 werden von vielen Anbietern zu den verschiedensten Automatisierungssystemen angeboten. Die OPC-Foundation (www.opcfoundation.org) bietet hierfür eine Produktübersicht an. Der Zugriff auf einen OPC-Server kann lokal (auf dem gleichen PC, wie der OPC-Client) oder remote (über ein TCP/IP-Netzwerk) erfolgen.

Konfigurationseditor

Mit dem Editor werden zunächst die Empfängerdaten (E-Mailadresse u.a.) erfaßt. Für die zu überwachenden Prozessvariablen wird eine OPC-Konfiguration erstellt.

Laufzeitprogramm

Das Laufzeitprogramm (OPC-Client) sendet automatisch eine E-Mail, wenn eine konfigurierte Prozessvariable den Alarmwert besitzt.

Charakteristika

  • Einteilung der personellen Zuständigkeiten durch Meldekategorien
  • Beachtung von Schichtplänen durch Verwendung von Personengruppen
  • E-Mailversand an Einzelperson oder zusätzliche E-Mailkopien an alle Mitglieder einer Personengruppe

Voraussetzungen

  • installierter OPC-Server (Windows 2000, NT4.0, Windows 98) der Spezifikation Data Access 1.0 oder 2.0
  • E-Mailversand über MAPI-Schnittstelle (z.B. MS Outlook 97, 98 oder MS Outlook 2000 über LAN oder Modem)

Achtung: Nach Installation von Outlook 2000 SR-1 bzw. Outlook 98 E-Mail Sicherheitsupdate wird ein Objektmodellschutz aktiviert, der das automatische Versenden einer E-Mail verhindert.

Abbildungen der Programme

Download (voll funktionsfähige Demoversion)

Das Laufzeitprogramm der Demoversion ist begrenzt auf 1 h.

letzte Änderung: 22.02.2002
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